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Global und frei mit eigener Insel?

Ich starte mal hier eine eigene Rubrik im Blog: "Global und frei leben".

 

Wo und wie bin ich eigentlich noch frei? Diese Frage bewege ich als erweiterte Minimalisten-Frage in der neuen Blog-Rubrik "Global und frei leben".

 

Ich bin nicht der Mensch, der in Krisen immer tiefer in die (Fernseh-)Röhre starrt oder ins Hör-Rohr lauscht. Statt mich zu ärgern oder "klein - schwer- eng" zu fühlen, beschäftige ich mich mit der Zeit "danach".

Derzeit sind das die Konsequenzen aus meinem minimalistischen Lifestyle: global und frei leben. Aber geht das heutzutage noch? Bei einem anfänglich undurchdringlichen Netz aus: Einwanderungs- und Auswanderungsrecht, Steuerrecht, Krankenversicherung, Unternehmensrechten etc.?

 

Hier erst mal im Video von einem fröhlichen Kölner Rechtsanwalt die Antwort, wie es NICHT geht! :-D  Hat er doch echt die Frage beantwortet: "Darf ich auf Hoher See Sand aufschütten und einen eigenen Staat auf meiner Insel gründen?" Solch eine Frage ist natürlich hier im Norden, wenn man in Kiel lebt und öfter mal auf die Nordsee hinaus paddelt, ganz tagesaktuell gestellt. ;-)

Da merkst Du erstmal, dass die Freiheits-Frage wirklich spannend ist. Und wie sehr sie damit zusammenhängt, wie sich  Rechtslagen ständig wandeln.

 

 

Ich sitze derzeit an einem Buch für einen Verlag über meinen minimalistischen Lifestyle. Ich fragte mich beim Schreiben immer wieder: Soll das echt alles sein? Dass ich den Leuten sage, wie sie: barfuß gehen, Intervall-Essen, Möbel wegwerfen bzw. verschenken und weniger konsumieren, weniger im Denken und mehr im Sein sind? Danach beginnt der Spaß doch eigentlich erst!

Aber Minimalismus wird - wenn überhaupt - meist nur damit zusammengedacht.

Viel spannender finde ich inzwischen die politischen Folgen: im Sinne von gigantischen Freiheiten.

Genau deshalb werde ich mich nach dem - eher einführend geschriebenen Printbuch - an ein weiterführendes E-Book setzen, in dem ich Dir zeige, wie Du tatsächlich auch unter heutigen Lebensbedingungen global frei leben kannst.

 

Den Anfang zu dieser Frage machte eine schlichte Beobachtung: Ich saß - wie oft - bis in das Aufsteigen des Mondes am Meer. Einzelne Vögel wie die Austernfischer quieken in der Ferne. Kleine Schwärme steigen auf und über Dich hinweg. Die feuchte Kälte durchdringt zunehmend alles. Ich kuschel mich in meinen alten Schlafsack. Und ich frage mich: Wieso ist der Mensch das einzige Tier auf dem Planeten, das qua Geburt einem Staat gehört. Dem aber qua Geburt kein einziges Stück Land von diesem Staat gehört? Wieso gehöre ICH jemandem? Wieso brauche ich einen Pass und muss für alles um Erlaubnis fragen - aber der Seehund schwimmt, wohin er will. Und die Nonnengänse fliegen einfach zwischen Afrika und Kiel frei hin und her?

 

Damit ich nicht mit meinem pluralistischen Querdenken und -fragen hier im Blog nicht Menschen störe, für die alles eindeutig und klar ist, und damit ich von Disziplinarstrafen verschont bleibe, kannst Du Dich gern für meinen persönlichen Freundeskreis-Newsletter hier anmelden.  Dafür reicht es, wenn Du mir einfach eine Mail schreibst.