Märchen · 03. April 2019
Der Held Platon arbeitet für den global Player "Krösus Kontor Kiel" - "Wir bewegen Geld und Warenströme!". Schon sein Vater hatte hier Karriere gemacht. Den ganzen Tag über verteilt Platon mit seinem Arbeitspaddel die Geldströme neu. Nach dem Tod seines Vaters gerät in Platon in eine Krise. Verstörende Träume vom weiten Meer plagen ihn. Schließlich entdeckt er, dass er bisher in einer Realitäts-Blase gelebt hat. Platon entdeckt den Ausgang und die Wahrheit. Drehorte: Kieler Förde,...
Märchen · 03. April 2019
Diese Geschichte hatte ich spontan nach meiner Nahtoderfahrung im Jahre 2002 im Kopf: Jedes Bild. Und zu jedem Bild diese Sätze. Ich hatte ewig nicht gemalt. Noch als ich auf der Neurologie lag, bat ich eine Freundin, mir Farben, Pinsel und Aquarellpapier auf die Station zu bringen. Den tiefen Sinn der Geschichte verstand ich erst später. Sogar mein Perfektionismus wird im letzten Bild aufs Korn genommen: Du kannst auch loslassen, wenn alles erst halb fertig ist... Daher habe ich die...
Minimalismus · 09. März 2019
Am Anfang stand meine Forschung über das Mönchtum als Uni-Prof. Ich wollte herausfinden, wieso die Mystik in den Anfangszeiten des Christentums noch lebendig war. Ich las alles, was ich finden konnte, über die Einsiedler in der ägyptischen Wüste im 4. Jahrhundert – wie sie lebten und vor allem wie sie meditierten. Ich las die „Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers“ – eine super Einführung durch einen hohen Meister in so eine Art Nonstop-Zen-Praxis, mitten im Alltag....
Minimalismus · 26. Januar 2019
Den Text darf ich hier leider aus urheberrechtlichen Gründen nicht posten. Aber Ihr findet ihn hier unter diesem Link: Ana Grujic, Meditationsexpertin erklärt "Wenn Sie damit beginnen, ist erst einmal die Hölle los" t-online-Portal, am 26.01.2019
Einheitserfahrungen · 18. Dezember 2018
Eine Schlüsselrolle bei einer transreligiösen und zugleich alltagstauglichen Annäherung an den gemeinsamen Kern von Mystik kann Abraham Maslows (1908-1970) Definition von „Gipfelerfahrungen“ (peak experiences) und seine Beschreibung der Qualitäten dieser Erfahrungen anhand von „Seinswerten“ spielen. Im Folgenden stelle ich beide summarisch vor. 1. Mystik ist in der biologischen Natur angelegt Der US-amerikanische Psychologe und Gründervater der Positiven Psychologie Abraham Maslow...
Einheitserfahrungen · 18. Dezember 2018
Ich verstehe mit dem evangelischen Theologen und Professor für Klinische Psychologie Renaud van Quekelberghe Gottesnamen als „Grenzbeschreibung des menschlichen Bewusstseins“.[1] Phänomenologisch-deskriptiv fällt auf, dass die Eigenschaften von Bewusstsein mit traditionell religiösen Gottesprädikaten konvergieren. Auch Joseph A. Goguen weist im Artikel „Consciousness Studies“ der Encyclopedia of Science and Religion auf diese Konvergenz hin: „it is ineffable, open, fluid,...
MiniTexte · 14. November 2018
Minimalistisches Manifest: In bin ein Nichts und hab doch alles. Ich habe nichts und bin doch alles. Klares Licht Ich bin farblos wie das Wasser und spiegele den Grund, über den ich fließe und die Farben des Himmels.
MiniTexte · 22. Oktober 2018
Aufwachen / im Lärm / die fliegenden Gänse hören. * Grauer Himmel / Rotes Schiff / vom Sturm umweht. * Namenloses Licht / geht mir auf / wie der Mond. * Entschleunigung / Die ersten Schnecken / stürmen mein Zelt.
Interviews · 07. Oktober 2018
Die Mystik steht, in vielen christlichen Bereichen, unter dem Generalverdacht, vom biblischen Wort Gottes wegzuführen. Warum dieser Verdacht? Mystikern geht es nicht darum, dass die Menschen Bücher lesen, sondern dass sie verwandelt werden. Christliche Mystiker bleiben nicht dabei stehen, Texte über Jesus Christus zu lesen. Sie wollen Christus gleichgestaltet werden, in Christus sein, Tempel des Heiligen Geistes werden. Für Mönche verläuft dieser Weg hin zur Gleichgestaltung über: lectio...
Interviews · 07. Oktober 2018
Mystik „to go“. Übersetzen der alten mystischen Prozesse in heutige Lebensverhältnisse, Denkformen und Sprache Mit „Mystik“ verbinden wir Begriffe wie „Versenkung“ und „Erleuchtung“ - jedenfalls viel Zeit und Stille. Wie passt da der Zusatz „to go“ dazu? Sabine Bobert: Ich möchte den Menschen, die arbeiten und keine Zeit für langes Sitzen haben, etwas anbieten. Schon Ignatius hat das Stundengebet kleingeschrumpft. So habe ich - gemeinsam mit Seminarteilnehmern - Übungen...

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