Lesen gilt als harmlose, leise Beschäftigung, mit der man niemanden stört. Doch Lesen eignet etwas zutiefst Unsoziales. Man wird nicht zum Misanthropen. Doch man weigert sich, ständig verfügbar zu sei
Ein Gegenentwurf zu Ernest Becker´s kulturpsychologischem Werk „The Denial of Death“ (1974) Der Mensch wird nicht, wie bei Becker, durch die Angst vor dem Tod geprägt. Er wird viel alltäglicher durch
Früher fürchtete man, das Leben zu verpassen. Heute fürchtet man, es nicht intensiv genug zu leben. Die Gegenwart verlangt nicht nur teilzunehmen. Man soll ergriffen sein. Handeln genügt nicht. Man mu
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